Sehr geehrte Damen und Herren,
routinemäßig möchten wir Ihnen hiermit einen Überblick über die aktuellen und bevorstehenden Ereignisse innerhalb unseres Bahnbetriebs geben. Hierzu gehören Informationen aus dem Bereich Schieneninfrastruktur als auch Informationen aus dem Umfeld der angeschlossenen Seehafenterminals.
- Wie wir bereits gestern in unserem Newsletter mitteilten, kommt es wegen der „Qualitätsoffensive Hamburg/Hannover“ und der Verlängerung der Generalsanierung Hamburg <> Berlin zu starken Verspätungen im gesamten Netzwerk. Die Umleitungsstrecken sind überlastet, so dass gestern Abend unser gesamter nordgehender Zugverkehr im Regionalbereich Mitte und Nord zum Erliegen kam. Den südgehenden Verkehren erging es kaum besser. Für Streckenabschnitte von 150km wurden zum Teil 11 Stunden benötigt.
- Hinzu kamen diverse Störungen auf der Strecke. Ein kleiner Auszug ->
- Mehrstündige Signalstörung zwischen Fuldatal-Ihringhausen und Staufenberg-Speele, Folge Fahrzeitverlängerung.
- Einstündige Signalstörung zwischen Hannoversch-Münden und Staufenberg-Speele, Folge Fahrzeitverlängerung.
- Störung im Fahrweg zwischen Poggenhagen und Neustadt am Rbg. von 04.05.2026 22:00 Uhr bis 05.05.2026 09:57 Uhr. Folge FahrzeitverlängerungEinstündige Signalstörung / Störung des Bahnübergangs zwischen Kirchhain Kassel und Cölbe. Folge Fahrzeitverlängerung.
- Triebfahrzeugschaden eines anderen Bahnanbieters auf der Strecke in Höhe Hedemünden.
- Wegen der überlasteten Strecken im Regionalbereich Nord und Mitte wird Zügen die Abfahrt aus ihren Startterminals verweigert. Dies geht zu Lasten einer ohnehin schon überlasteten Hafeninfrastruktur, vor allem in Hamburg.
- Systemausfall am EUORGATE Terminal Bremerhaven.
- Verladeverzögerung am HHLA Terminal CTA von 9 Stunden aufbauend.
- Verladeverzögerung am HHLA Terminal Burchardkai von 7 Stunden
- Die dispositive Zulaufsteuerung in Hamburg ist seit dem 10.03.2026 in Kraft. Zügen wird die Einfahrt in die Hamburger Infrastruktur teilweise verweigert, was zu weiteren Zugverspätungen führt. Die Weigerung der Züge findet in Teilen bereits Höhe Hannover statt.
- Alle Punkte wirken sich negativ auf die Verfügbarkeit von Lokführern aus. Da am Ende einer Schicht nur ein Teil der geplanten Strecke gefahren werden konnte.
- Insgesamt kommt es neben den Verspätungen auch zu Zugausfällen.
Aufgrund der genannten Umstände kommt es an den Seehafen- u. Inlandterminals zu Verzögerungen. Diese Verzögerungen haben erheblichen Einfluss auf die Stabilität und Pünktlichkeit unsers Netzwerkes. Wir sind unverändert bemüht, Einflüsse auf Ihre Buchungen für Sie so gering wie möglich zu halten. Unsere Disposition informiert Sie auch weiterhin fallbezogen über möglicherweise betroffene Buchungen. Um Fehltouren zu vermeiden, prüfen Sie bitte vor Abnahme im Inland oder Seehafen die Verfügbarkeit der Ladeeinheiten und berücksichtigen Sie unsere Avise und auftragsbezogenen Informationen.
- Langfristige Baumaßnahmen zwischen Nürnberg – Regensburg – Passau vom 06.02.2026 bis 15.12.2026. In diesem Zeitraum wird es zwei verschiedene Umleitungen mit angepassten Zuglängen geben:
- 06.02. – 12.06. -> 620m via Landshut / Plattling -> 23 Wagen
- 12.06. – 11.07. -> 590m via Salzburg -> 22 Wagen
- 12.07. – 16.09. -> 620m via Landshut/Plattling -> 23 Wagen
- 16.09. – Fahrplanwechsel -> 590m via Salzburg -> 22 Wagen
- Es ist natürlich wegen der längeren Wegstrecke und der erhöhten Auslastung der Ausweichstrecken mit Verspätungen zu rechnen. Weitere Einschränkungen sind noch nicht in Gänze vorhersehbar. Hierüber werden wir sie gesondert informieren. Dies betrifft vor allem unsere Verkehre nach Ungarn.
Für den Bereich Seehafenterminals möchten wir darauf hinweisen, dass ihr Mitwirken als möglicher Terminalkunde ebenfalls dringend erwünscht ist.
Mit Hinsicht auf Terminvorgaben verweisen wir auf unsere AGB Lieferfristen oder Fixtermine können nicht garantiert werden. Diese setzen ungehinderte Beförderungsverhältnisse auf der Schiene und auch im Straßenverkehr voraus

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