Sehr geehrte Damen und Herren,
routinemäßig möchten wir Ihnen hiermit einen Überblick über die aktuellen und bevorstehenden Ereignisse innerhalb unseres Bahnbetriebs geben. Hierzu gehören Informationen aus dem Bereich Schieneninfrastruktur als auch Informationen aus dem Umfeld der angeschlossenen Seehafenterminals.
- Verladeverzögerungen an den HHLA-Terminals: CTA mehr als 14 Stunden, Burchardkai mehr als 9 Stunden.
- Gleistrennung am CTA. Entsprechend können keine Ganzzüge im Terminal gestellt werden. Die maximale Zuglänge beträgt 550 Meter. Hierdurch kommt es zu Ladungsverlusten und erhöhtem Rangieraufwand, was sich unmittelbar in verspäteten Abfahrten sowie einer zusätzlichen Belastung der Hafeninfrastruktur niederschlägt.
- Zusätzlich sind am CTA derzeit lediglich zwei Krane für die Bahnverladung im Einsatz.
- Am Burchardkai kam es am frühen Morgen zu einem Personenschaden, weshalb auch hier die Arbeiten vorübergehend eingestellt wurden. Wir hoffen, dass es sich nicht um einen schwerwiegenden Vorfall handelt.
- Die dispositive Zulaufsteuerung in Hamburg ist weiterhin in Kraft. Zügen wird die Einfahrt in die Hamburger Infrastruktur teilweise verweigert, was zu weiteren Zugverspätungen führt.
- Die dispositive Zulaufsteuerung in Bremerhaven wurde heute Mittag aufgehoben.
- In den vergangenen Tagen war die Strecke Bad Pyrmont von einem Gleislagefehler betroffen. Der betroffene Abschnitt durfte nur mit reduzierter Geschwindigkeit befahren werden. Entsprechend kam es zu Rückstaueffekten, die zusätzlich auf die oben genannten Verzögerungen trafen.
- Bis gestern waren auch die Strecken Seelze–Hannover-Hainholz sowie Hannover-Vinnhorst–Hannover-Nordstadt von einem Gleislagefehler betroffen. Auch diese Abschnitte durften nur mit verminderter Geschwindigkeit befahren werden.
- Die oben genannten Punkte wirken sich ebenfalls auf die Verfügbarkeit der Lokführer aus, da diese am Ende ihrer Schichtzeiten die Lok zwingend verlassen müssen. Aufgrund der starken Schwankungen in den Abfertigungszeiten an den Terminals kommt es zudem vor, dass Lokführer zur Abfahrt eingeplant sind, die Züge jedoch kurzfristig nicht fahren dürfen. Wird eine Wagengruppe sehr kurzfristig nicht fertiggestellt, kann selbst bei größtmöglicher Flexibilität nicht mehr reagiert werden. Dies hat unmittelbare Auswirkungen auf die Lokführerverfügbarkeit.
Aufgrund der genannten Umstände kommt es an den Seehafen- u. Inlandterminals zu Verzögerungen. Diese Verzögerungen haben erheblichen Einfluss auf die Stabilität und Pünktlichkeit unsers Netzwerkes. Wir sind unverändert bemüht, Einflüsse auf Ihre Buchungen für Sie so gering wie möglich zu halten. Unsere Disposition informiert Sie auch weiterhin fallbezogen über möglicherweise betroffene Buchungen. Um Fehltouren zu vermeiden, prüfen Sie bitte vor Abnahme im Inland oder Seehafen die Verfügbarkeit der Ladeeinheiten und berücksichtigen Sie unsere Avise und auftragsbezogenen Informationen.
Für den Bereich Seehafenterminals möchten wir darauf hinweisen, dass ihr Mitwirken als möglicher Terminalkunde ebenfalls dringend erwünscht ist.
Mit Hinsicht auf Terminvorgaben verweisen wir auf unsere AGB Lieferfristen oder Fixtermine können nicht garantiert werden. Diese setzen ungehinderte Beförderungsverhältnisse auf der Schiene und auch im Straßenverkehr voraus

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